Hier findest Du erste thematische und handwerkliche Anregungen zum Schreiben Deiner Lebensgeschichten...
Bei einer Biografie muss man nicht vorne anfangen. Man kann auch einzelne Geschichten und Erinnerungen aufschreiben, alles sammeln und später - wie ein Mosaik - zu einem biografischen Bild sortieren.
Beim Schreiben und Sammeln entdeckst Du nach und nach Deinen roten Faden und Dein Lebensthema.
Mein Name
Schreibe auf ein leeres, nicht zu kleines Blatt Deinen vollständigen Namen so schön, so groß und so bunt, wie es Dir gerade möglich ist und wie es Dir Freude macht. Du darfst auch Zeichnungen, Symbole oder andere Elemente hinzufügen.
Betrachte Deinen Namenszug in Ruhe und erzähle schreibend (keine Stichpunktliste…), was Du mit ihm verbindest. Schreib einfach los. Es darf unsortiert sein, so wie die Gedanken kommen. Rechtschreibung und Zeichensetzung spielen keine Rolle!
Schreibe bis Du das Gefühl hast, vorerst fertig zu sein. Nimm Dir Zeit, alles zu lesen. Fehlt noch etwas? Dann schreibe es noch dazu.
Nun hast Du eine erste Rohfassung. Damit ist der erste Teil der Aufgabe erledigt. Prima!
Solltest Du Freude an diesem Thema haben, verfasse eine zweite Textversion, in der Du Deine Rohfassung quasi überarbeitest und verfeinerst. Bitte die Rohfassung nicht verändern, sondern im original verwahren! Nimm ein neues Blatt oder tippe alles in Dein Textprogramm.
Ein paar hilfreiche Fragen, die Dich leiten können:
Nutze diese Übung, um erste biografische Eckpfeiler zu setzen. Die Geschichte, die Du mit Deinem Namen verbindest, kann auf charmante Art viel über Dich, Deine Herkunft und Deinen Werdegang aussagen.
Viel Spaß!
Weitere Schreibimpulse bekommst Du bei mir auf Anfrage
zum Beispiel zu diesen und vielen weiteren Themen:
Meine Hände
Abschiede
Umzüge
Freundschaften
Der lange Arm des Krieges
Das "heilige Datum"
Das Buch und meine Geschichte
Jacke wie Hose - was wir trugen
Schutzengelgeschichten
Die Küche meiner Kindheit
usw.